Seit Anfang Oktober wirkt und lebt das Karlsruher Startup-Unternehmen PocketTaxi nun in seinem eigenen Gründerhaus in Frankfurt am Main. Fern von universitären und anderen Ablenkungen soll ihre Plattform der spontanen und adressgenauen Fahrtenvermittlung nun perfektioniert werden. Den Wohnwagen vor der Tür, den Kicker im Keller, das Wohnzimmer zum Großraumbüro umfunktioniert. Startup-Flair hautnah.
Ermöglicht wurde dieser Schritt mit der Förderung durch das EXIST- Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Gleichzeitig wurde dem jungen Team ein leerstehendes Einfamilienhaus privat zur Verfügung gestellt. Gemeinsam können die Gründer sich nun in Vollzeit der Verwirklichung ihrer Idee widmen. Es gilt schließlich die Mobilität von Morgen zu gestalten.
Nachdem in einer zweiwöchigen Testphase am Campus Nord des Karlsruher Instituts für Technologie zahlreiche Erkenntnisse über die Bedürfnisse von Nutzern gewonnen werden konnten, werden diese nun in das vorhandene System integriert. Zusätzlich zum bestehenden Team wurden deshalb drei weitere Entwickler eingestellt, die unter anderem an den gewünschten Smartphone- Applikationen arbeiten. Täglich sind zudem zwei externe Mitarbeiter über Webcam live zugeschaltet.
„Die Power, die wir hier zusammen in PocketTaxi stecken können, ist gigantisch!“, so Stefan Ostwald, Geschäftsführer des Startup-Unternehmens. Da die räumliche Kapazität im Gründerhaus bereits an ihre Grenzen stößt, wurde kurzerhand ein Wohnwagen vor die Garage gestellt. Für schöpferische Pausen befinden sich ein Tischkicker sowie Darts und die obligatorische Playstation im Keller. Der Gründerflair, gepaart mit technologischem Knowhow, der notwendigen Kreativität und der Konzentration auf das gemeinsame Projekt, soll so den Durchbruch zu einer neuen Form des Public Ride Sharings liefern.
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